Sei es die Tabakindustrie, Pharmaunternehmen oder der Automobilsektor. Die Einflussnahme durch abgesandte Lobbyisten bemerken wir zunehmend in den unterschiedlichsten Bereichen.
Doch keiner dieser Bereiche unterhält so viele Interessensvertreter, steckt solche Geldbeträge in das Lobbying, wie die IT-Branche.
Angeführt von Google, Facebook, Microsoft, Apple und Huawei, allein die 10 größten Tech-Konzerne zahlen jedes Jahr 32 Millionen Euro für das Festigen ihrer Marktmacht.
Über 100 Millionen die von Anbietern proprietärer Produkte jedes Jahr unter anderem darin gesteckt
werden, dass selbst erfolgreiche Projekte wie LiMux zurückmigriert werden, dass politische Anreize für
freie Software und Policies, die den Einsatz von offenen Standards verpflichten würden, vermieden werden.
Die dazu führen, dass wir statt transparenter Vergabeverfahren nur geschwärzte Seiten eines per SMS
abgeschlossenen Vertrages zu Gesicht bekommen.
Freie Software als nicht kommerziell getriebene Bewegung besitzt solch eine Form des Lobbyismus
nicht.
Hier sind wir es. Die Menschen, die mit offenen Augen und Bewusstsein dafür einstehen müssen, was sich
unsere Freiheit nennt.
Quellen:
Neue Studie zur
Lobbymacht von Big Tech: Wie Google & Co die EU beeinflussen
Big Tech gibt fast 100 Millionen Euro für
Lobbyarbeit aus
Lobbyschlacht: Was sich Google & Co den Kampf gegen EU-Regeln kosten lassen